Pressearbeit ist ein kontinuierlicher Prozess. Es geht nicht darum, Ihre Produkte und Dienstleistungen anzupreisen, sondern Vertrauen in Ihr Unternehme aufzubauen. Das ist ein kontinuierlicher Prozess. Damit er gelingt, sollten Sie folgende Punkte beachten:

  1. Auswahl
    Welche Zielgruppe möchten Sie erreichen und welche Medien möchten Sie dazu nutzen?
  2. Themen
    Worüber lohnt es sich zu berichten? Was ist aktuell, was ist neu in Ihrem Unternehmen? Hier gibt es Ideen für Themen.
  3. Dranbleiben
    Pressearbeit ist keine Eintagsfliege – planen Sie Berichte über einen längeren Zeitraum vor.
  4. Redaktionsplan
    Erstellen Sie einen Redaktionsplan. Nutzen Sie dazu eine Pinnwand, Ihren Kalender oder ein Online-Tool wie Trello. Tragen Sie in den Plan das Thema und das Datum der Aussendung ein – oder bei Social Media Posts das Datum der Veröffentlichung. In einem Blog und auch in Facebook lassen sich Berichte gut vorplanen.
  5. Schreiben
    Schreiben Sie einen Pressetext. Unsere kleine Schreibschule für bessere Texte finden Sie im sinnbildlich-Blog.
  6. Experte
    Empfehlen Sie sich als Experte. Tageszeitungen in Ihrer Region haben immer wieder Sonderteile zu bestimmten Themenbereichen, zum Beispiel Bauen und Wohnen, Garten, Geld, Gesundheit, Mobilität usw. – die Infos dazu finden Sie in der Regel in den Mediadaten auf den Websites der Zeitung. Sie sind Experte in einem dieser Bereiche? Bieten Sie dem zuständigen Journalisten an, dass er Sie bei Fragen oder für Interviews kontaktieren darf.
  7. Kein Zwang
    Manchmal gibt es viele Ereignisse, über die es sich zu berichten lohnt, manchmal keine. Zwingen Sie sich nicht, jeden Monat oder alle zwei Wochen eine Pressemitteilung zu versenden. Sammeln Sie Ideen für ereignisarme Zeiten.
  8. Bilder
    Nutzen Sie Bilder – aber richtig! Schicken Sie zu jeder Pressemitteilung mindestens ein Foto mit. Die Bildrechte sollten natürlich bei Ihnen liegen, sonst kann das für Sie, aber auch für die Zeitung, die Ihren Beitrag veröffentlicht bei einer Urheberrechtsklage zu hohen Kosten führen. Achten Sie auf gute Qualität des Fotos. Es sollte scharf, gut belichtet und groß genug für den Druck sein. Mehr über Druckauflösungen erfahren Sie in den nächsten Wochen hier im Blog. Sagen Sie, was oder wer auf den Bildern zu sehen ist, schreiben Sie von Personen immer den Vor- und Nachnamen. Klären Sie ab, ob die gezeigten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind. Nennen Sie den Fotografen der Bilder.
  9. Presseverteiler
    Bauen Sie einen Presseverteiler auf und kontaktieren Sie die Journalisten idealer Weise zunächst einmal telefonisch. Finden Sie in der Zentrale heraus, wer der/die Ansprechpartnerin für Ihr Anliegen ist und wann er oder sie am besten zu erreichen ist. Statt nur ein Thema anzubieten kann es auch sinnvoll sein, einmal zu fragen, welche Informationen noch von Interesse sind. Eine gute Gelegenheit, Journalisten einzuladen sind z.B. ein Tag der offenen Tür oder ein Firmenjubiläum.
  10. Infos zum Download
    Bieten Sie auf Ihrer Website einen Pressebereich mit Texten und Fotos an. Dort können Sie auch bereits veröffentlichte Beiträge über Ihr Unternehmen als pdfs speichern. Die meisten Zeitungen/Zeitschriften schicken Ihnen gerne ein pdf des Textes, wenn Sie im Gegenzug die Quelle nennen.

Foto: Lupo/pixelio.de

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