Ein kleiner Eingabefehler im Programm für die Versandadressen (Return statt Komma) hat in der Druckerei bei einem Besteller dazu geführt, dass dessen Hausnummer 8 zur ersten Zahl der Postleitzahl wurde. Die aber eigentlich mit einer 2 anfängt… Nach einer Odysee von Baden-Württemberg nach Bayern landeten die Pakete tatsächlich in Schleswig-Holstein. Eigentlich eine logistische Meisterleistung, bei der allerdings zwei Kartons ziemlich lädiert ankamen und Ecken der darin befindlichen Kundenzeitschrift geknickt und abgeschabt waren.

Die Kundin hat sofort Fotos gemacht und uns Bescheid gegeben. Gott sei Dank war in der  Druckerei noch Material für neue Hefte vorhanden. Dabei haben wir auch gleich erfahren, was man idealer Weise tun sollte, wenn Pakete äußerlich offensichtlich beschädigt ankommen. Fotos allein genügen da nämlich nicht, um den Schaden eventuell vom Paketdienst ersetzt zu bekommen. Thomas Haas von der Druckerei Schirmer in Ulm sagt, wie es richtig geht: „Ist ein Paket offensichtlich beschädigt, vermerken Sie bitte grundsätzlich beim Kurier oder Speditionsfahrer auf der Rollkarte oder im Display „Unter Vorbehalt wegen Beschädigung“ und lassen Sie sich das gleich bestätigen. Ein Foto ist gut, besser noch, wenn das Paket sich noch auf dem Fahrzeug befindet. Nur Ihre Unterschrift als „reine Quittung“ ist für Paktedienste ein Freifahrtschein. Nur bei verdeckten Mängeln kann später noch reklamiert werden, aber ein offensichtlich beschädigter Karton kann kein verdeckter Mangel sein.“